Morgens mit zwei Tassen Kaffee wieder ins Bett schlüpfen. Wenn du gehst, die Decke noch mal bis zum Kinn ziehen und gemächlich zu mir kommen. Später dann pendeln zwischen Tagwerk und unserem Gespräch. Dich empfangen mit Kaffee; und der Tag hat noch Stunden für uns, mit Worten und Bildern und Küssen von Leib und Seele.
Der nächste Morgen, viel zu früh, findet mich weich und wund, wie ohne Schale. Das kenne ich schon: alles Stützende, alles Schützende kommt unter deinen Händen fort. Ich ziehe mich an und trage diesen sanften Schmerz, zur Erinnerung, gleich auf der Haut.
(Und wie ein junges Ding bin ich verlegen, als ich in Arbeitskleidern im Zimmer stehe und du mir sagst, ich sei elegant.)