Wunderkarte: Pfad- und Wegelager
mit zärtlichen Trieben
Weihnachten geht froh und munter über die Bühne. Alle Fassaden leuchten, festlich geschmückt. Dahinter sind die Gedanken auf Abwegen.
Zwischen eigenem und fremdem Familientratsch entschlüpfen sie auf einen Wanderweg mit Gras, das vor Frost knirscht. Während der Predigt stehlen sie sich ins Warme unter deine Decke, wo sie später dann, in einem innerlich unbewachten Moment unterm Tannenbaum, eilig alle Kleider ablegen und sich noch später, halb schon im Schlaf, zur Gänze vergessen.
Weihnachten findet ganz woanders statt. Und ich, ich bin mittendrin.
27. Dezember 2013, 01:40 ° entfernt
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trippmadam,
Freitag, 27. Dezember 2013, 21:37
Ja. Aber so poetisch hätte ich das nie sagen können.
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nemorosa,
Freitag, 27. Dezember 2013, 22:12
Ach, Sie und Ihre unordentlichen Träume. Doch, haben Sie.
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fritz_,
Sonntag, 29. Dezember 2013, 20:30
Herrje, das ist hübsch. Man möcht' sich hineinlegen und nix verpassen.
- Weiß nicht, was passiert, wenn man da oben auf Abo klickt, aber he, Risiikooo! :)
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nemorosa,
Sonntag, 29. Dezember 2013, 21:34
Oh, danke & willkommen! Ich verspreche Ihnen keine Waschmaschinen und keine Bausparverträge; was sonst so passiert, weiß ich halt leider auch nicht ...
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kopfschuetteln,
Sonntag, 29. Dezember 2013, 22:04
das ist weihnachten!
ich wünsche ihnen schon mal ein wunderbares jahr 2014, undsoweiterundsofort ...
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nemorosa,
Sonntag, 29. Dezember 2013, 22:35
Danke, nehme ich. Ihnen wünsche ich auch eins!
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