Wunderkarte: Pfad- und Wegelager
Nie
bist du so weit weg, wie wenn du unterwegs bist zu mir.
Die sich verkürzende Strecke zwischen uns verliert an Substanz, wird fadenscheinig, luftig, nichtig -- daß du den Weg nicht finden, daß du mir abhanden kommen könntest auf dem letzten, kaum mehr der Rede werten Stück --
2. Oktober 2013, 14:36 ° entfernt
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ein Grad drauf
Eingeschlafen. Aufgewacht. Festgestellt: nicht oft genug; und manches wird auch durch den Schlaf nicht besser.
Weiterfrieren.
30. September 2013, 22:33 ° entfernt
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Singwarte
Über die Zeit hinweg erreichen mich deine Worte und berühren vor meinem Herzen nicht einmal den Boden. Ihr Gewicht macht es leicht, ganz leicht.
Ich bestaune ihr Gefieder aus Kunst und Liebe.
29. September 2013, 15:07 ° gerastet
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Man kommt ja zu nichts.
Noch auf dem Bahnsteig scheinst du erschöpft, durchsichtig; dir sitzt was in den Knochen, kein Kaffee kann das ändern.
Vielleicht tut es der Weg? Also los und hinauf, wo sich die Hügelkronen im Dunst verstecken. Feld und Wald und Wiesen hat der Nebel mit Perlen bestickt, jedes Spinnennetz ein kostbarer Schmuck. Und doch, es fehlt was heute. Ich könnte es nicht nennen, aber ich komme nicht in Tritt auf dem Weg, das Schöne geht mich nicht recht an.
Nach anderthalb Stunden bergauf und bergab schicken wir uns gegenseitig heim. Erst wollen wir beide nicht. Dann sind wir beide doch ganz froh. Dem Weg versprechen wir, wiederzukommen.
Wenig später bringe ich dich zu Bett.
28. September 2013, 20:46 ° gegangen
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